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Hey meine lieben, ich bin Abiturientin & in meinem Blog möchte ich meine persönlichen Gedanken und Gefühle auslassen, weil ich ungern mit Menschen darüber rede.

Alter: 21
 


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Samstag

Am Samstag den 7.11.2015 hatte ich mein aller erstes Tattoo termin. Ich habe mir einen Klassiker auf mein Schulterblatt stechen lassen. Eine Pusteblume mit vögel und ich muss sagen, ich habe es mir viel schmerzhafter vorgestellt, am anfang hat er eine probe gemacht, die ich überhaupt nicht spürte, dann hat es so gekitzelt, dass ich so krass lachen musste...später war das dann doch schon sehr schmerzhaft. Aufjedenfall eine neue Erfahrung gemacht, die ich immer wieder tun würde

8.11.15 18:20, kommentieren

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Vor ungefähr 1 Jahr, war ich mit meiner Mama in Russland (Omsk) meine Familie dort besuchen. Als wir abreisen mussten, ist mir den Abend sehr schlecht geworden so, dass ich mich übergeben musste. Der Rückflug war eine Folter für mich.Tage später, als wir wieder in Deutschland waren, hatte ich diesen drang durch Übelkeit mein Essen wieder hoch zu würgen. Nach einiger zeit hat es sich bei mir so stark fest gekettet dieser Gedanke, ich hatte diesen zwang jedes mal auf Toilette zu rennen und mich zu übergeben. Anfangs war es mir gar nicht bewusst, dass es Anzeichen an Bulimie sind, aber ich wollte davon auch gar nichts wissen, meine Freunde hatte mich immer darauf aufmerksam gemacht, doch ich habe immer weg gehört....bis ich eines Tages auf der Schultoilette umgekippt bin und ins Krankenhaus musste und es hat nicht all zu lang gedauert und ich bin in eine Jugendpsychiatrie gekommen, in der ich 2 Monate in Behandlung war. Ich bin auch relativ sehr unstabil wieder raus gekommen. Nun war es halt so, dass ich an mir selbst bemerkte, dass irgendwas nicht mit mir stimmt. Ich war sehr schnell reizbar, wenn mir etwas nicht gepasst hat, wurde ich zu einer "Zicke", ich hatte Schlafstörungen, starke Gewichtszunahme, ich war immer traurig ohne Grund, und zum Schluss die Diagnose - Depressionen mit starken Angststörungen. Der entscheidene Punkt wieso ich erneut zu einem Psychiologen gegangen bin, waren meine suizid Gedanken mit denen ich nicht umgehen konnte. Ich wurde wieder in ein Krankenhaus eingeliefert für 1 Monat und ich muss ehrlich sagen, ich habe mich im Krankenhaus etwas stabil aufbauen können, ich nehme jetzt auch Tabletten - Lyrica. Der Aufenthalt im Krankenhaus war sehr angenehm, ich habe viele nette Menschen kennen gelernt und habe den Spitznamen "Prinzesschen" bekommen, weil ich schnell zickig wurde und die Menschen der Meinung waren ich bin stark verwöhnt. Vor allem waren unsere nächtlichen Spaziergänge durch einen Wald sehr schreckhaft und überwindungsvermögend. Ich verabschiede mich erstmal, gute Nacht.

6.11.15 19:02, kommentieren